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version 3/120621 by Team GerX

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  • Chapter: Das Definieren von Dingen

    Section: Zwei unterschiedliche Methoden

    Das Definieren von Dingen ist im englischen Inform 7 eine elegante Sache. Der Autor benennt ein Objekt und I7 macht aus diesem internen Namen gleich noch eine Vokabel, oder auch mehrere. Zudem wird der interne Name für die Anzeige im Spiel genutzt. Ein Beispiel:

        The book is a thing in the library.

    Book ist nun der interne Bezeichner, mit dem der Autor in seinem Code auf das Objekt verweist. 'book' wird gleichzeitig als Vokabel definiert und der angezeigte Name, der printed name, wird als "book" angelegt.

    Mit GerX stoßen wir mit dieser schönen Verzahnung von Programmier- und Spielsprache leider an Grenzen, da nur die Spielsprache ins Deutsche übertragen wird. Solange es keinen I7-Compiler gibt, der deutschen Quelltext versteht und nach Inform 6 übersetzt, muss man Kompromisse machen.

    Es gibt zwei unterschiedliche Methoden zum Definieren von Objekten. Der Standard ist ein uneleganter Sprachen-Mix. Es gibt aber ein alternatives Verfahren, bei der Objektbezeichner und Vokabular nicht direkt zusammenhängen. Jede dieser Vorgehensweisen stellt einen Kompromiss mit unterschiedlichen Schwerpunkten dar; welche man bevorzugt, ist reine Geschmackssache, denn der Spieler wird den Unterschied später nicht merken.